„Im Grunde genommen reichen zwei lange Socken“, sagt Fabian Pawlowski. „Die steckt man sich rechts und links in die Hose: Und schon kann man auf einem abgesteckten Feld mit wenigen Leuten und einem Ball Flag Football spielen.“ Statt der langen Socken in der Hose sind es zwar eigentlich ein Gürtel mit zwei Flaggen – aber was der Vizepräsident und Flag-Football-Beauftragte des American Football und Cheerleading Verbandes (AFCV) NRW mit seiner Aussage klarmacht: Die Einstiegshürde ist bei Flag Football extrem gering – und einer der Gründe, warum die kontaktarme Variante des American Football eine der am schnellsten wachsenden Sportarten der Welt ist.
Olympische Spiele als Durchbruch
Ein wichtiger Meilenstein in dieser Entwicklung: Die Aufnahme in die World Games 2022. Als ein Jahr später verkündet wird, dass Flag Football 2028 sogar erstmals olympisch wird, ist das schließlich der Durchbruch für die Sportart. „Das hat uns Sichtbarkeit und einen enormen Wachstumsschub gegeben“, sagt Michael Schwarzer, Geschäftsführer des American Football Verbandes Deutschland (AFVD) und Leistungssportdirektor Flag Football Nationalmannschaften (Interview mit Michael Schwarzer im E-Mag unter:
go.lsb.nrw/interview-flag-football).
Auch in Nordrhein-Westfalen ist das Wachstum zu spüren: Im August findet in Düsseldorf die Flag-Football-WM statt. Und in Bochum hat der AFCV NRW als erster deutscher Flag-Football-Verband seit Januar einen Landesstützpunkt. Die Hauptziele,
die der Verband mit dem Stützpunkt verfolgt: „Die Jugendförderung verbessern, Angebote für Coaches machen und Wissen in die Vereine bringen“, erklärt Pawlowski.
Großer Zulauf von Mädchen und Frauen
Einer dieser Vereine sind die Neuss Legions, die im Senioren-Bereich mit einem gemischten Team aus Männern und Frauen spielen. Dass es neben reinen Herren- und Damen-Teams auch Mixed Teams gibt, ist ein weiterer Grund für die rasante Entwicklung der Sportart – in der Mädchen und Frauen aktuell auch die am schnellsten wachsende Teilnehmenden-Gruppe darstellen.
Andrea vom Dorff zählt zu dieser Gruppe dazu, hat sie doch erst im April 2025 mit Flag Football in Neuss angefangen. Der erste Kontakt mit der Sportart kam für die 33-Jährige durch ihren Bruder zustande, noch intensiver wurde es durch ihre zwei Söhne, die bei den Legions spielen. „American Football fand ich zudem schon immer interessant. Den bewussten körperlichen Kontakt und somit die Verletzungsgefahr wollte ich jedoch nicht“, erklärt sie. Was den Sport sonst noch für sie interessant macht? „Im Team zu spielen. Aber auch die Spielzüge zu verstehen, das Laufen, das Werfen.“ Mittlerweile unterstützt vom Dorff sogar als Coach bei der U13 und U16 der Legions, denn: „Der Zulauf ist groß geworden. Es werden Trainer*innen gebraucht.“
Schul-Programme durch die NFL
Für den allgemeinen Flag-Football-Boom ist vor allem die National Football League (NFL) aus den USA verantwortlich. „Sie ist Treiber der Entwicklung“, ordnet Michael Schwarzer ein. Ihre Mittel: Professionelle Strukturen, viel Know-how, viel Einfluss und viel Geld. Eine der Maßnahmen der NFL ist dabei ein eigenes Schul-Programm, das sie weltweit anbietet. Hierzulande nehmen über 40.000 Schüler*innen in mehr als 350 Schulen am Flag-Football-Unterricht teil. Und auch einzelne NFL-Vereine unterstützen die Entwicklung des Sports in Deutschland tat- und finanzkräftig: So errichteten die New England Patriots im Vorjahr in Düsseldorf gemeinsam mit der Stadt zwei Flag-Football-Felder. Hinzu kommt die starke mediale Präsenz der NFL in Deutschland.
Der Plan der NFL hinter den Maßnahmen: Noch mehr Menschen außerhalb von Amerika an den Sport und das Produkt American Football heranzuführen. Denn auch wenn sich Flag Football als eigene Sportart etabliert hat, bietet es als kontaktarme Variante auch einen niedrigschwelligen Einstieg in das klassische, körperbetonte Football. Zweifach-Mutter Andrea vom Dorff von den Neuss Legions kann das bestätigen: „Flag Football senkt für viele Familien die Einstiegshürde in den Football-Sport und macht den Vereinszugang oft einfacher.“
Ohne Helm und Shoulder Pads, dafür mit ähnlich viel Tempo und Spektakel wie die Kontaktvariante: Flag Football boomt. Auch dank viel Rückenwind aus den USA.
Weitere Entwicklungsschritte geplant
Trotz der positiven Entwicklung der Sportart sieht vom Dorff aber auch noch Potenzial: „Für Frauen, die in reinen Frauen-Teams spielen möchten, fehlt es in kleineren Vereinen noch an Möglichkeiten und an einem regionalen Liga-Betrieb.“ Michael Schwarzer sieht das ähnlich: „Es ist extrem, wie viele Frauen und Mädchen momentan Flag Football spielen wollen. Viele sehnen sich deswegen nach eigenen Teams.“ Und auch Fabian Pawlowski vom NRW-Verband sagt: „Reine Frauen-Teams dürfen gerne noch mehr werden.“ Der Flag-Football-Beauftragte wünscht sich in dem Kontext auch einen eigenen Mädchen-Wettbewerb bei Jugendländer-Turnieren. „Momentan spielen die Mädchen in Mixed Teams. Sie könnten aus unserer Sicht in einer
eigenen Competition noch besser gefördert werden.“ Unabhängig davon kündigt Pawlowski weitere Entwicklungsschritte für den Ligabetrieb in NRW an: „Aktuell bieten wir die Ligen in den Altersklassen U10, U13 und U16 an. Vermutlich kommen bald weitere Altersklassen dazu, weil der Sprung von der U16- in den Senioren-
Bereich momentan zu groß ist.“ Die Entwicklung von Flag Football – sie ist also noch nicht am Ende.
Die Flag-
Football-WM
Die Flag-Football-WM findet
vom 13.-16. August 2026 in
Düsseldorf statt.
Gespielt wird in der Variante 5 vs. 5.
Austragungsort ist die Bezirkssportanlage an der Koblenzer Straße in
Düsseldorf-Garath.
An den ersten drei Turniertagen ist
der Eintritt mit einem „Free Ground Pass“ kostenlos. Am Finaltag kostet
ein Ticket 15 Euro, ermäßigte Tickets sind ab 10 Euro erhältlich, Kinder unter fünf Jahren haben freien Eintritt.
Tickets und weitere Infos
„Im Grunde genommen reichen zwei lange Socken“, sagt Fabian Pawlowski. „Die steckt man sich rechts und links in die Hose: Und schon kann man auf einem abgesteckten Feld mit wenigen Leuten und einem Ball Flag Football spielen.“ Statt der langen Socken in der Hose sind es zwar eigentlich ein Gürtel mit zwei Flaggen – aber was der Vizepräsident und Flag-Football-Beauftragte des American Football und Cheerleading Verbandes (AFCV) NRW mit seiner Aussage klarmacht: Die Einstiegshürde ist bei Flag Football extrem gering – und einer der Gründe, warum die kontaktarme Variante des American Football eine der am schnellsten wachsenden Sportarten der Welt ist.
Olympische Spiele
als Durchbruch
Ein wichtiger Meilenstein in dieser Entwicklung: Die Aufnahme in die World Games 2022. Als ein Jahr später verkündet wird, dass Flag Football 2028 sogar erstmals olympisch wird, ist das schließlich der Durchbruch für die Sportart. „Das hat uns Sichtbarkeit und einen enormen Wachstumsschub gegeben“, sagt Michael Schwarzer, Geschäftsführer des American Football Verbandes Deutschland (AFVD) und Leistungssportdirektor Flag Football Nationalmannschaften (Interview mit Michael Schwarzer im E-Mag unter:
go.lsb.nrw/interview-flag-football).
Auch in Nordrhein-Westfalen ist das Wachstum zu spüren: Im August findet in Düsseldorf die Flag-Football-WM statt. Und in Bochum hat der AFCV NRW als erster deutscher Flag-Football-Verband seit Januar einen Landesstützpunkt. Die Hauptziele, die der Verband mit dem Stützpunkt verfolgt: „Die Jugendförderung verbessern, Angebote für Coaches machen und Wissen in die Vereine bringen“, erklärt Pawlowski.
Ohne Helm und Shoulder Pads, dafür mit ähnlich viel Tempo und Spektakel wie die Kontaktvariante: Flag Football boomt. Auch dank viel Rückenwind aus den USA.
Großer Zulauf von Mädchen und Frauen
Einer dieser Vereine sind die Neuss Legions, die im Senioren-Bereich mit einem gemischten Team aus Männern und Frauen spielen. Dass es neben reinen Herren- und Damen-Teams auch Mixed Teams gibt, ist ein weiterer Grund für die rasante Entwicklung der Sportart – in der Mädchen und Frauen aktuell auch die am schnellsten wachsende Teilnehmenden-Gruppe darstellen.
Andrea vom Dorff zählt zu dieser Gruppe dazu, hat sie doch erst im April 2025 mit Flag Football in Neuss angefangen. Der erste Kontakt mit der Sportart kam für die 33-Jährige durch ihren Bruder zustande, noch intensiver wurde es durch ihre zwei Söhne, die bei den Legions spielen. „American Football fand ich zudem schon immer interessant. Den bewussten körperlichen Kontakt und somit die Verletzungsgefahr wollte ich jedoch nicht“, erklärt sie. Was den Sport sonst noch für sie interessant macht? „Im Team zu spielen. Aber auch die Spielzüge zu verstehen, das Laufen, das Werfen.“ Mittlerweile unterstützt vom Dorff sogar als Coach bei der U13 und U16 der Legions, denn: „Der Zulauf ist groß geworden. Es werden Trainer*innen gebraucht.“
Schul-Programme durch die NFL
Für den allgemeinen Flag-Football-Boom ist vor allem die National Football League (NFL) aus den USA verantwortlich. „Sie ist Treiber der Entwicklung“, ordnet Michael Schwarzer ein. Ihre Mittel: Professionelle Strukturen, viel Know-how, viel Einfluss und viel Geld. Eine der Maßnahmen der NFL ist dabei ein eigenes Schul-Programm, das sie weltweit anbietet. Hierzulande nehmen über 40.000 Schüler*innen in mehr als 350 Schulen am Flag-Football-Unterricht teil. Und auch einzelne NFL-Vereine unterstützen die Entwicklung des Sports in Deutschland tat- und finanzkräftig: So errichteten die New England Patriots im Vorjahr in Düsseldorf gemeinsam mit der Stadt zwei Flag-Football-Felder. Hinzu kommt die starke mediale Präsenz der NFL in Deutschland.
Der Plan der NFL hinter den Maßnahmen: Noch mehr Menschen außerhalb von Amerika an den Sport und das Produkt American Football heranzuführen. Denn auch wenn sich Flag Football als eigene Sportart etabliert hat, bietet es als kontaktarme Variante auch einen niedrigschwelligen Einstieg in das klassische, körperbetonte Football. Zweifach-Mutter Andrea vom Dorff von den Neuss Legions kann das bestätigen: „Flag Football senkt für viele Familien die Einstiegshürde in den Football-Sport und macht den Vereinszugang oft einfacher.“
Weitere Entwicklungsschritte geplant
Trotz der positiven Entwicklung der Sportart sieht vom Dorff aber auch noch Potenzial: „Für Frauen, die in reinen Frauen-Teams spielen möchten, fehlt es in kleineren Vereinen noch an Möglichkeiten und an einem regionalen Liga-Betrieb.“ Michael Schwarzer sieht das ähnlich: „Es ist extrem, wie viele Frauen und Mädchen momentan Flag Football spielen wollen. Viele sehnen sich deswegen nach eigenen Teams.“ Und auch Fabian Pawlowski vom NRW-Verband sagt: „Reine Frauen-Teams dürfen gerne noch mehr werden.“ Der Flag-Football-Beauftragte wünscht sich in dem Kontext auch einen eigenen Mädchen-Wettbewerb bei Jugendländer-Turnieren. „Momentan spielen die Mädchen in Mixed Teams. Sie könnten aus unserer Sicht in einer
eigenen Competition noch besser gefördert werden.“ Unabhängig davon kündigt Pawlowski weitere Entwicklungsschritte für den Ligabetrieb in NRW an: „Aktuell bieten wir die Ligen in den Altersklassen U10, U13 und U16 an. Vermutlich kommen bald weitere Altersklassen dazu, weil der Sprung von der U16- in den Senioren-
Bereich momentan zu groß ist.“ Die Entwicklung von Flag Football – sie ist also noch nicht am Ende.
Die Flag-
Football-WM
Die Flag-Football-WM findet
vom 13.-16. August 2026 in
Düsseldorf statt.
Gespielt wird in der Variante 5 vs. 5.
Austragungsort ist die Bezirkssportanlage an der Koblenzer Straße in
Düsseldorf-Garath.
An den ersten drei Turniertagen ist
der Eintritt mit einem „Free Ground Pass“ kostenlos. Am Finaltag kostet
ein Ticket 15 Euro, ermäßigte Tickets sind ab 10 Euro erhältlich, Kinder unter fünf Jahren haben freien Eintritt.
Tickets und weitere Infos
„Im Grunde genommen reichen zwei lange Socken“, sagt Fabian Pawlowski. „Die steckt man sich rechts und links in die Hose: Und schon kann man auf einem abgesteckten Feld mit wenigen Leuten und einem Ball Flag Football spielen.“ Statt der langen Socken in der Hose sind es zwar eigentlich ein Gürtel mit zwei Flaggen – aber was der Vizepräsident und Flag-Football-Beauftragte des American Football und Cheerleading Verbandes (AFCV) NRW mit seiner Aussage klarmacht: Die Einstiegshürde ist bei Flag Football extrem gering – und einer der Gründe, warum die kontaktarme Variante des American Football eine der am schnellsten wachsenden Sportarten der Welt ist.
Olympische Spiele als Durchbruch
Ein wichtiger Meilenstein in dieser Entwicklung: Die Aufnahme in die World Games 2022. Als ein Jahr später verkündet wird, dass Flag Football 2028 sogar erstmals olympisch wird, ist das schließlich der Durchbruch für die Sportart. „Das hat uns Sichtbarkeit und einen enormen Wachstumsschub gegeben“, sagt Michael Schwarzer, Geschäftsführer des American Football Verbandes Deutschland (AFVD) und Leistungssportdirektor Flag Football Nationalmannschaften (Interview mit Michael Schwarzer im E-Mag unter:
go.lsb.nrw/interview-flag-football).
Auch in Nordrhein-Westfalen ist das Wachstum zu spüren: Im August findet in Düsseldorf die Flag-Football-WM statt. Und in Bochum hat der AFCV NRW als erster deutscher Flag-Football-Verband seit Januar einen Landesstützpunkt. Die Hauptziele,
die der Verband mit dem Stützpunkt verfolgt: „Die Jugendförderung verbessern, Angebote für Coaches machen und Wissen in die Vereine bringen“, erklärt Pawlowski.
Großer Zulauf von Mädchen und Frauen
Einer dieser Vereine sind die Neuss Legions, die im Senioren-Bereich mit einem gemischten Team aus Männern und Frauen spielen. Dass es neben reinen Herren- und Damen-Teams auch Mixed Teams gibt, ist ein weiterer Grund für die rasante Entwicklung der Sportart – in der Mädchen und Frauen aktuell auch die am schnellsten wachsende Teilnehmenden-Gruppe darstellen.
Andrea vom Dorff zählt zu dieser Gruppe dazu, hat sie doch erst im April 2025 mit Flag Football in Neuss angefangen. Der erste Kontakt mit der Sportart kam für die 33-Jährige durch ihren Bruder zustande, noch intensiver wurde es durch ihre zwei Söhne, die bei den Legions spielen. „American Football fand ich zudem schon immer interessant. Den bewussten körperlichen Kontakt und somit die Verletzungsgefahr wollte ich jedoch nicht“, erklärt sie. Was den Sport sonst noch für sie interessant macht? „Im Team zu spielen. Aber auch die Spielzüge zu verstehen, das Laufen, das Werfen.“ Mittlerweile unterstützt vom Dorff sogar als Coach bei der U13 und U16 der Legions, denn: „Der Zulauf ist groß geworden. Es werden Trainer*innen gebraucht.“
Ohne Helm und Shoulder Pads, dafür mit ähnlich viel Tempo und Spektakel wie die Kontaktvariante: Flag Football boomt. Auch dank viel Rückenwind aus den USA.
Schul-Programme durch die NFL
Für den allgemeinen Flag-Football-Boom ist vor allem die National Football League (NFL) aus den USA verantwortlich. „Sie ist Treiber der Entwicklung“, ordnet Michael Schwarzer ein. Ihre Mittel: Professionelle Strukturen, viel Know-how, viel Einfluss und viel Geld. Eine der Maßnahmen der NFL ist dabei ein eigenes Schul-Programm, das sie weltweit anbietet. Hierzulande nehmen über 40.000 Schüler*innen in mehr als 350 Schulen am Flag-Football-Unterricht teil. Und auch einzelne NFL-Vereine unterstützen die Entwicklung des Sports in Deutschland tat- und finanzkräftig: So errichteten die New England Patriots im Vorjahr in Düsseldorf gemeinsam mit der Stadt zwei Flag-Football-Felder. Hinzu kommt die starke mediale Präsenz der NFL in Deutschland.
Der Plan der NFL hinter den Maßnahmen: Noch mehr Menschen außerhalb von Amerika an den Sport und das Produkt American Football heranzuführen. Denn auch wenn sich Flag Football als eigene Sportart etabliert hat, bietet es als kontaktarme Variante auch einen niedrigschwelligen Einstieg in das klassische, körperbetonte Football. Zweifach-Mutter Andrea vom Dorff von den Neuss Legions kann das bestätigen: „Flag Football senkt für viele Familien die Einstiegshürde in den Football-Sport und macht den Vereinszugang oft einfacher.“
Weitere Entwicklungsschritte geplant
Trotz der positiven Entwicklung der Sportart sieht vom Dorff aber auch noch Potenzial: „Für Frauen, die in reinen Frauen-Teams spielen möchten, fehlt es in kleineren Vereinen noch an Möglichkeiten und an einem regionalen Liga-Betrieb.“ Michael Schwarzer sieht das ähnlich: „Es ist extrem, wie viele Frauen und Mädchen momentan Flag Football spielen wollen. Viele sehnen sich deswegen nach eigenen Teams.“ Und auch Fabian Pawlowski vom NRW-Verband sagt: „Reine Frauen-Teams dürfen gerne noch mehr werden.“ Der Flag-Football-Beauftragte wünscht sich in dem Kontext auch einen eigenen Mädchen-Wettbewerb bei Jugendländer-Turnieren. „Momentan spielen die Mädchen in Mixed Teams. Sie könnten aus unserer Sicht in einer
eigenen Competition noch besser gefördert werden.“ Unabhängig davon kündigt Pawlowski weitere Entwicklungsschritte für den Ligabetrieb in NRW an: „Aktuell bieten wir die Ligen in den Altersklassen U10, U13 und U16 an. Vermutlich kommen bald weitere Altersklassen dazu, weil der Sprung von der U16- in den Senioren-
Bereich momentan zu groß ist.“ Die Entwicklung von Flag Football – sie ist also noch nicht am Ende.
Das ist
Flag Football
Die Flag-
Football-WM
Die Flag-Football-WM findet vom 13.-16. August 2026
in Düsseldorf statt.
Gespielt wird in der Variante 5 vs. 5. Austragungsort ist die Bezirkssportanlage an der Koblenzer Straße in Düsseldorf-Garath.
An den ersten drei Turniertagen ist
der Eintritt mit einem „Free Ground Pass“ kostenlos. Am Finaltag kostet
ein Ticket 15 Euro, ermäßigte Tickets sind ab 10 Euro erhältlich, Kinder unter fünf Jahren haben freien Eintritt.
Tickets und weitere Infos