Rollstuhlbasketballer Maximilian Lammering ist ein Leistungsträger im deutschen Para-Sport. Im Gespräch mit dem Landessportbund NRW spricht er über seine Entwicklung, den Umgang mit der Krankheit HSP – und große Ziele.
Mich fasziniert vor allem, dass ich mich ständig weiterentwickeln kann. Man hat immer das Gefühl, noch besser werden zu können. Und was ich besonders mag: Die harte Arbeit im Training zahlt sich wirklich aus. Ich trainiere drei Mal in der Woche im Verein und jeden Tag individuell. Wenn man viel investiert, sieht man das später auch in der Leistung auf dem Feld.
Ja, sehr gut sogar. Ich war etwa zehn Jahre alt, als ich angefangen habe. Mein Bruder hat mich damals zum Sport gebracht, weil er selbst bereits aktiv war. Erst saß ich als Zuschauer auf der Tribüne und war eher zurückhaltend. Dann kam aber der Trainer auf mich zu und hat mich eingeladen, es selbst mal auszuprobieren. Von da an ging es eigentlich Schritt für Schritt weiter und ich habe schnell gemerkt, dass mir das richtig viel Spaß macht.
Das hat sich über die Zeit entwickelt, weil die Krankheit ja fortschreitend ist. Ich habe noch normal Laufen und Radfahren gelernt. Früher habe ich auch ganz normal Fußball gespielt. Irgendwann habe ich aber gemerkt, dass es keinen Sinn mehr macht, weil alle anderen besser wurden und ich eher schlechter. Dann habe ich damit aufgehört und mich auf den Para-Sport konzentriert.
Es hat mir auf jeden Fall geholfen, vor allem für meine persönliche Entwicklung und das eigene Selbstbewusstsein. Aber ich würde nicht sagen, dass nur der Sport dafür verantwortlich ist, wie ich mit der Krankheit umgehe. Ich bin generell niemand, der sich aufgrund der Krankheit anders fühlt. Ich war auch auf einer normalen Schule und bin immer relativ locker damit umgegangen.
Wichtig ist, sich nicht zu sehr runterziehen zu lassen. Man sollte versuchen, seinen eigenen Weg zu finden und das Beste aus der Situation zu machen. Es gibt viele Möglichkeiten, trotzdem aktiv zu sein und Ziele zu verfolgen.
Eine sehr große. Wir konnten uns immer gegenseitig unterstützen – im Alltag und im Sport. Allein schon die gemeinsamen Fahrten zum Training haben für uns als Familie viel ausgemacht. Wir hatten lange Wege, immer mehr als eine Stunde Fahrt. Da war es gut, das zusammen durchzuziehen. Auch auf mentaler Ebene war es hilfreich, nicht allein zu sein. Und im Sport haben wir uns natürlich gegenseitig gepusht.
Das ist schon etwas Besonderes. Man kennt sich natürlich extrem gut, auch die Stärken und Schwächen. Aber auf dem Feld will jeder gewinnen. Das macht die Duelle umso spannender. Es ist dann aber auch schön, wenn wir in der Nationalmannschaft wieder gemeinsam spielen.
Ich glaube, dass ich für mein Alter schon relativ viel Erfahrung habe, weil ich früh in einer hohen Liga gespielt habe. Das hilft mir, in wichtigen Situationen ruhig zu bleiben.
Außerdem habe ich einen guten Wurf. Dadurch bin ich für Gegner gefährlich und kann Räume für meine Mitspieler schaffen.
Der Rollstuhl ist komplett auf mich angepasst. Das ist wie eine zweite Haut. So ein Sportrollstuhl kostet schnell mal um die 12.000 Euro. Wenn der kaputtgeht, ist das natürlich schwierig, weil man dann erstmal nicht trainieren kann. So war es bei mir vor kurzem, ich musste ihn dann zum Schweißer bringen lassen. Und einfach einen anderen zu nehmen, funktioniert nicht, weil jeder Stuhl unterschiedlich auf die Art der Einschränkung angepasst ist.
Mit meinem Verein bin ich Fünfter in der Liga und am Saisonende wollen wir uns natürlich möglichst weit oben platzieren. In der Liga ist ohnehin alles sehr eng, da kann jeder jeden schlagen.
Mit der Nationalmannschaft geht es darum, sich weiterzuentwickeln und international mitzuhalten. Mit Top-5-Platzierungen bei der WM in diesem und der EM im kommenden Jahr wäre ich zufrieden. Da ist das Niveau extrem hoch.
Das ist natürlich das große Ziel, aber bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Man muss konstant Leistung bringen und sich im Team durchsetzen. Ich glaube, dass ich eine gute Chance habe, 2028 im A-Kader zu stehen. Wir müssen allerdings bei den kommenden Turnieren auch gut abschneiden, um an den Paralympics teilnehmen zu können.
Videoporträt // Maximilian Lammering
Porträt Maximilian Lammering
Rollstuhlbasketball 
BBC Münsterland
Trainer: Marcel Fedde

3. Platz Europameisterschaft

2. Platz U23 Europameisterschaft

U23 Weltmeister
3. Platz Europameisterschaft
Rollstuhlbasketballer Maximilian Lammering ist ein Leistungsträger im deutschen Para-Sport. Im Gespräch mit dem Landessportbund NRW spricht er über seine Entwicklung, den Umgang mit der Krankheit HSP – und große Ziele.
Mich fasziniert vor allem, dass ich mich ständig weiterentwickeln kann. Man hat immer das Gefühl, noch besser werden zu können. Und was ich besonders mag: Die harte Arbeit im Training zahlt sich wirklich aus. Ich trainiere drei Mal in der Woche im Verein und jeden Tag individuell. Wenn man viel investiert, sieht man das später auch in der Leistung auf dem Feld.
Ja, sehr gut sogar. Ich war etwa zehn Jahre alt, als ich angefangen habe. Mein Bruder hat mich damals zum Sport gebracht, weil er selbst bereits aktiv war. Erst saß ich als Zuschauer auf der Tribüne und war eher zurückhaltend. Dann kam aber der Trainer auf mich zu und hat mich eingeladen, es selbst mal auszuprobieren. Von da an ging es eigentlich Schritt für Schritt weiter und ich habe schnell gemerkt, dass mir das richtig viel Spaß macht.
Das hat sich über die Zeit entwickelt, weil die Krankheit ja fortschreitend ist. Ich habe noch normal Laufen und Radfahren gelernt. Früher habe ich auch ganz normal Fußball gespielt. Irgendwann habe ich aber gemerkt, dass es keinen Sinn mehr macht, weil alle anderen besser wurden und ich eher schlechter. Dann habe ich damit aufgehört und mich auf den Para-Sport konzentriert.
Es hat mir auf jeden Fall geholfen, vor allem für meine persönliche Entwicklung und das eigene Selbstbewusstsein. Aber ich würde nicht sagen, dass nur der Sport dafür verantwortlich ist, wie ich mit der Krankheit umgehe. Ich bin generell niemand, der sich aufgrund der Krankheit anders fühlt. Ich war auch auf einer normalen Schule und bin immer relativ locker damit umgegangen.
Wichtig ist, sich nicht zu sehr runterziehen zu lassen. Man sollte versuchen, seinen eigenen Weg zu finden und das Beste aus der Situation zu machen. Es gibt viele Möglichkeiten, trotzdem aktiv zu sein und Ziele zu verfolgen.
Eine sehr große. Wir konnten uns immer gegenseitig unterstützen – im Alltag und im Sport. Allein schon die gemeinsamen Fahrten zum Training haben für uns als Familie viel ausgemacht. Wir hatten lange Wege, immer mehr als eine Stunde Fahrt. Da war es gut, das zusammen durchzuziehen. Auch auf mentaler Ebene war es hilfreich, nicht allein zu sein. Und im Sport haben wir uns natürlich gegenseitig gepusht.
Das ist schon etwas Besonderes. Man kennt sich natürlich extrem gut, auch die Stärken und Schwächen. Aber auf dem Feld will jeder gewinnen. Das macht die Duelle umso spannender. Es ist dann aber auch schön, wenn wir in der Nationalmannschaft wieder gemeinsam spielen.
Ich glaube, dass ich für mein Alter schon relativ viel Erfahrung habe, weil ich früh in einer hohen Liga gespielt habe. Das hilft mir, in wichtigen Situationen ruhig zu bleiben.
Außerdem habe ich einen guten Wurf. Dadurch bin ich für Gegner gefährlich und kann Räume für meine Mitspieler
Videoporträt // Maximilian Lammering
Porträt Maximilian Lammering
Rollstuhlbasketball 
BBC Münsterland
Trainer: Marcel Fedde

3. Platz Europameisterschaft

2. Platz U23 Europameisterschaft

U23 Weltmeister
3. Platz Europameisterschaft
schaffen.
Der Rollstuhl ist komplett auf mich angepasst. Das ist wie eine zweite Haut. So ein Sportrollstuhl kostet schnell mal um die 12.000 Euro. Wenn der kaputtgeht, ist das natürlich schwierig, weil man dann erstmal nicht trainieren kann. So war es bei mir vor kurzem, ich musste ihn dann zum Schweißer bringen lassen. Und einfach einen anderen zu nehmen, funktioniert nicht, weil jeder Stuhl unterschiedlich auf die Art der Einschränkung angepasst ist.
Mit meinem Verein bin ich Fünfter in der Liga und am Saisonende wollen wir uns natürlich möglichst weit oben platzieren. In der Liga ist ohnehin alles sehr eng, da kann jeder jeden schlagen.
Mit der Nationalmannschaft geht es darum, sich weiterzuentwickeln und international mitzuhalten. Mit Top-5-Platzierungen bei der WM in diesem und der EM im kommenden Jahr wäre ich zufrieden. Da ist das Niveau extrem hoch.
Das ist natürlich das große Ziel, aber bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Man muss konstant Leistung bringen und sich im Team durchsetzen. Ich glaube, dass ich eine gute Chance habe, 2028 im A-Kader zu stehen. Wir müssen allerdings bei den kommenden Turnieren auch gut abschneiden, um an den Paralympics teilnehmen zu können.
Rollstuhlbasketballer Maximilian Lammering ist ein Leistungsträger im deutschen Para-Sport. Im Gespräch mit dem Landessportbund NRW spricht er über seine Entwicklung, den Umgang mit der Krankheit HSP – und große Ziele.
Mich fasziniert vor allem, dass ich mich ständig weiterentwickeln kann. Man hat immer das Gefühl, noch besser werden zu können. Und was ich besonders mag: Die harte Arbeit im Training zahlt sich wirklich aus. Ich trainiere drei Mal in der Woche im Verein und jeden Tag individuell. Wenn man viel investiert, sieht man das später auch in der Leistung auf dem Feld.
Ja, sehr gut sogar. Ich war etwa zehn Jahre alt, als ich angefangen habe. Mein Bruder hat mich damals zum Sport gebracht, weil er selbst bereits aktiv war. Erst saß ich als Zuschauer auf der Tribüne und war eher zurückhaltend. Dann kam aber der Trainer auf mich zu und hat mich eingeladen, es selbst mal auszuprobieren. Von da an ging es eigentlich Schritt für Schritt weiter und ich habe schnell gemerkt, dass mir das richtig viel Spaß macht.
Das hat sich über die Zeit entwickelt, weil die Krankheit ja fortschreitend ist. Ich habe noch normal Laufen und Radfahren gelernt. Früher habe ich auch ganz normal Fußball gespielt. Irgendwann habe ich aber gemerkt, dass es keinen Sinn mehr macht, weil alle anderen besser wurden und ich eher schlechter. Dann habe ich damit aufgehört und mich auf den Para-Sport konzentriert.
Es hat mir auf jeden Fall geholfen, vor allem für meine persönliche Entwicklung und das eigene Selbstbewusstsein. Aber ich würde nicht sagen, dass nur der Sport dafür verantwortlich ist, wie ich mit der Krankheit umgehe. Ich bin generell niemand, der sich aufgrund der Krankheit anders fühlt. Ich war auch auf einer normalen Schule und bin immer relativ locker damit umgegangen.
Wichtig ist, sich nicht zu sehr runterziehen zu lassen. Man sollte versuchen, seinen eigenen Weg zu finden und das Beste aus der Situation zu machen. Es gibt viele Möglichkeiten, trotzdem aktiv zu sein und Ziele zu verfolgen.
Eine sehr große. Wir konnten uns immer gegenseitig unterstützen – im Alltag und im Sport. Allein schon die gemeinsamen Fahrten zum Training haben für uns als Familie viel ausgemacht. Wir hatten lange Wege, immer mehr als eine Stunde Fahrt. Da war es gut, das zusammen durchzuziehen. Auch auf mentaler Ebene war es hilfreich, nicht allein zu sein. Und im Sport haben wir uns natürlich gegenseitig gepusht.
Das ist schon etwas Besonderes. Man kennt sich natürlich extrem gut, auch die Stärken und Schwächen. Aber auf dem Feld will jeder gewinnen. Das macht die Duelle umso spannender. Es ist dann aber auch schön, wenn wir in der Nationalmannschaft wieder gemeinsam spielen.
Ich glaube, dass ich für mein Alter schon relativ viel Erfahrung habe, weil ich früh in einer hohen Liga gespielt habe. Das hilft mir, in wichtigen Situationen ruhig zu bleiben.
Außerdem habe ich einen guten Wurf. Dadurch bin ich für Gegner gefährlich und kann Räume für meine Mitspieler schaffen.
Der Rollstuhl ist komplett auf mich angepasst. Das ist wie eine zweite Haut. So ein Sportrollstuhl kostet schnell mal um die 12.000 Euro. Wenn der kaputtgeht, ist das natürlich schwierig, weil man dann erstmal nicht trainieren kann. So war es bei mir vor kurzem, ich musste ihn dann zum Schweißer bringen lassen. Und einfach einen anderen zu nehmen, funktioniert nicht, weil jeder Stuhl unterschiedlich auf die Art der Einschränkung angepasst ist.
Mit meinem Verein bin ich Fünfter in der Liga und am Saisonende wollen wir uns natürlich möglichst weit oben platzieren. In der Liga ist ohnehin alles sehr eng, da kann jeder jeden schlagen.
Mit der Nationalmannschaft geht es darum, sich weiterzuentwickeln und international mitzuhalten. Mit Top-5-Platzierungen bei der WM in diesem und der EM im kommenden Jahr wäre ich zufrieden. Da ist das Niveau extrem hoch.
Videoporträt // Maximilian Lammering
Porträt Maximilian Lammering
Rollstuhlbasketball 
BBC Münsterland
Trainer: Marcel Fedde

3. Platz Europameisterschaft

2. Platz U23 Europameisterschaft

U23 Weltmeister
3. Platz Europameisterschaft
Das ist natürlich das große Ziel, aber bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Man muss konstant Leistung bringen und sich im Team durchsetzen. Ich glaube, dass ich eine gute Chance habe, 2028 im A-Kader zu stehen. Wir müssen allerdings bei den kommenden Turnieren auch gut abschneiden, um an den Paralympics teilnehmen zu können.