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Ich finde es schön, mich
der Musik hinzugeben
Die elfjährige Livienne Timm aus Schermbeck gehört zu den größten Tanztalenten des Landes. Im Interview erzählt sie, was sie am Tanzen fasziniert und wie sie den Spagat zwischen Schule und Leistungssport schafft.
Ich wollte schon damals unbedingt tanzen und habe zuhause keine Ruhe gegeben, bis meine Mutter mich beim Kindertanzen angemeldet hat. Bei einer Vorführung mit der Gruppe bin ich positiv aufgefallen und durfte dann direkt mit den älteren Kindern ab sieben Jahren trainieren.
Ich finde es total schön, mich auf der Tanzfläche einfach der Musik hinzugeben und frei zu sein. Und bei den Turnieren lernt man so viele neue Menschen kennen. Das ist toll.
Spaß macht mir alles, aber am einfachsten finde ich Formation, weil man da nicht alleine im Mittelpunkt steht. Solo ist da schon viel schwieriger. Alle schauen mich an und ich muss schnell und möglichst fehlerfrei tanzen.
Meistens schon, weil ich nicht weiß, welche Musik gespielt wird. Ich höre dann aber schnell heraus, aus welchem Bereich das Stück ist – zum Beispiel Jazz – und tanze dann die dafür typischen Techniken. Das kann ich gut umsetzen und finde Improvisation deshalb eigentlich nicht so schwer.
Meine Mutter weckt mich um 6.30 Uhr auf und eine Stunde später fahre ich zur Schule. Um 14.45 Uhr holt sie mich wieder ab und wir fahren direkt nach Düsseldorf zum Training an die Ballettschule der Deutschen Oper. Dort bin im letzten Jahr für eine professionelle Ballettausbildung aufgenommen worden und trainiere dreimal pro Woche. Eigentlich hätte ich länger Schule, aber damit ich es pünktlich zum Unterricht schaffe, darf ich früher gehen. Um 18.30 Uhr bin ich mit dem Balletttraining dann fertig.
Bei unseren Tanzstilen gibt es schon ein paar Vorgaben, aber sie sind nicht extrem streng. Wichtig ist vor allem, dass das Kostüm altersgerecht ist und gut zum Tanz passt. Bei Jazz trage ich meistens etwas Figurbetontes, damit man die Technik gut sehen kann. Bei Lyrical sind die Kostüme oft weicher und fließender, damit die Bewegungen schön wirken. Bei Contemporary sind die Kostüme abstrakter. Bei Showdance richtet sich alles nach dem Thema, und bei Commercial ist es eher wie in einem Musikvideo mit weiter Hose, coolem Top und Sneaker.
Meine Kostüme macht meistens meine Mutter, sie kann super gut nähen – oder eine Schneiderin. Die Kostüme werden mit den Choreografen und meiner Trainerin abgesprochen. Zu jeder Choreo gibt es ein individuelles Kostüm. Das finde ich besonders schön, weil jedes Kostüm dadurch einzigartig ist.
Ich arbeite oft mit internationalen Choreografen zusammen, die auch die Choreografien erstellen.
Ich möchte auf jeden Fall etwas mit Tanz machen. Aber in welcher Richtung, weiß ich noch nicht. Erst möchte ich herausfinden, ob mir Ballett oder die anderen Tänze mehr Spaß machen. Und ich will auf jeden Fall mein Abitur machen.
Ja, ich muss in der Schule gut sein, damit ich für Turniere und das Training am Nachmittag von der Schule freigestellt werde. Darunter dürfen die Noten nicht leiden.
Das war richtig aufregend und cool. Ich durfte für die Kampagne „Mein Tanz, mein Recht“ bei einem professionellen Foto-Shooting und einem Video-Dreh mitmachen. Es war eine große Ehre und wirklich mal etwas ganz anderes.

Die elfjährige Livienne Timm gilt als eines der größten Tanztalente in Deutschland. Sie tanzt seit ihrem vierten Lebensjahr und ist mit sieben Jahren in den Leistungsbereich gewechselt. Mittlerweile zeigt sie ihr Können in den Tanzstilen Improvisation, Lyrical Dance, Show Dance, Contemporary Modern, Jazz und Commercial Dance. Für Livienne ist es das Schönste, auf der Tanzbühne zu stehen und die Musik zu fühlen.

Videoporträt // Livienne Timm
Ja. Im Anschluss fahren wir nach Wuppertal ins Tanzstudio, wo ich noch beim Techniktraining der Älteren mitmache.
Ich lerne viel im Auto, wenn wir zum Training oder zu den Turnieren fahren. Das klappt ganz gut. Und wenn ich etwas nicht verstehe, helfen mir meine Mutter oder meine Schwester. Die haben beide mal Nachhilfe gegeben, das ist total praktisch.
Auf jeden Fall Jazz, weil es ein schneller Tanz ist mit Sprüngen, Drehungen und isolierten Bewegungen. Das fühlt sich gut an und ist einfach schön.
Porträt Livienne Timm
Tanzen (Contemporary, Lyrical, Jazz, Commercial,
Show, Improvisation, Ballett)

ASV Wuppertal
Trainerin: Kyra Anna Brebeck


3 x Europameisterin

2 x Vize-Europameisterin

3 x Weltmeisterin

Mehrfache Deutsche Meisterin

Improvisation-Europameisterin

Nominee: Dancer of the year World Finals
Scholarship Chicago

Ich finde es schön, mich der Musik
hinzugeben
Die elfjährige Livienne Timm aus Schermbeck gehört zu den größten Tanztalenten des Landes. Im Interview erzählt sie, was sie am Tanzen fasziniert und wie sie den Spagat zwischen Schule und Leistungssport schafft.
Ich wollte schon damals unbedingt tanzen und habe zuhause keine Ruhe gegeben, bis meine Mutter mich beim Kindertanzen angemeldet hat. Bei einer Vorführung mit der Gruppe bin ich positiv aufgefallen und durfte dann direkt mit den älteren Kindern ab sieben Jahren trainieren.
Ich finde es total schön, mich auf der Tanzfläche einfach der Musik hinzugeben und frei zu sein. Und bei den Turnieren lernt man so viele neue Menschen kennen. Das ist toll.
Spaß macht mir alles, aber am einfachsten finde ich Formation, weil man da nicht alleine im Mittelpunkt steht. Solo ist da schon viel schwieriger. Alle schauen mich an und ich muss schnell und möglichst fehlerfrei tanzen.
Auf jeden Fall Jazz, weil es ein schneller Tanz ist mit Sprüngen, Drehungen und isolierten Bewegungen. Das fühlt sich gut an und ist einfach schön.
Bei unseren Tanzstilen gibt es schon ein paar Vorgaben, aber sie sind nicht extrem streng. Wichtig ist vor allem, dass das Kostüm altersgerecht ist und gut zum Tanz passt. Bei Jazz trage ich meistens etwas Figurbetontes, damit man die Technik gut sehen kann. Bei Lyrical sind die Kostüme oft weicher und fließender, damit die Bewegungen schön wirken. Bei Contemporary sind die Kostüme abstrakter. Bei Showdance richtet sich alles nach dem Thema, und bei Commercial ist es eher wie in einem Musikvideo mit weiter Hose, coolem Top und Sneaker.
Meine Kostüme macht meistens meine Mutter, sie kann super gut nähen – oder eine Schneiderin. Die Kostüme werden mit den Choreografen und meiner Trainerin abgesprochen. Zu jeder Choreo gibt es ein individuelles Kostüm. Das finde ich besonders schön, weil jedes Kostüm dadurch einzigartig ist.
Ich arbeite oft mit internationalen Choreografen zusammen, die auch die Choreografien erstellen.
Ich möchte auf jeden Fall etwas mit Tanz machen. Aber in welcher Richtung, weiß ich noch nicht. Erst möchte ich herausfinden, ob mir Ballett oder die anderen Tänze mehr Spaß machen. Und ich will auf jeden Fall mein Abitur machen.
Ja, ich muss in der Schule gut sein, damit ich für Turniere und das Training am Nachmittag von der Schule freigestellt werde. Darunter dürfen die Noten nicht leiden.
Das war richtig aufregend und cool. Ich durfte für die Kampagne „Mein Tanz, mein Recht“ bei einem professionellen Foto-Shooting und einem Video-Dreh mitmachen. Es war eine große Ehre und wirklich mal etwas ganz anderes.

Die elfjährige Livienne Timm gilt als eines der größten Tanztalente in Deutschland. Sie tanzt seit ihrem vierten Lebensjahr und ist mit sieben Jahren in den Leistungsbereich gewechselt. Mittlerweile zeigt sie ihr Können in den Tanzstilen Improvisation, Lyrical Dance, Show Dance, Contemporary Modern, Jazz und Commercial Dance. Für Livienne ist es das Schönste, auf der Tanzbühne zu stehen und die Musik zu fühlen.

Videoporträt // Livienne Timm
Meistens schon, weil ich nicht weiß, welche Musik gespielt wird. Ich höre dann aber schnell heraus, aus welchem Bereich das Stück ist – zum Beispiel Jazz – und tanze dann die dafür typischen Techniken. Das kann ich gut umsetzen und finde Improvisation deshalb eigentlich nicht so schwer.
Meine Mutter weckt mich um 6.30 Uhr auf und eine Stunde später fahre ich zur Schule. Um 14.45 Uhr holt sie mich wieder ab und wir fahren direkt nach Düsseldorf zum Training an die Ballettschule der Deutschen Oper. Dort bin im letzten Jahr für eine professionelle Ballettausbildung aufgenommen worden und trainiere dreimal pro Woche. Eigentlich hätte ich länger Schule, aber damit ich es pünktlich zum Unterricht schaffe, darf ich früher gehen. Um 18.30 Uhr bin ich mit dem Balletttraining dann fertig.
Ja. Im Anschluss fahren wir nach Wuppertal ins Tanzstudio, wo ich noch beim Techniktraining der Älteren mitmache.
Ich lerne viel im Auto, wenn wir zum Training oder zu den Turnieren fahren. Das klappt ganz gut. Und wenn ich etwas nicht verstehe, helfen mir meine Mutter oder meine Schwester. Die haben beide mal Nachhilfe gegeben, das ist total praktisch.
Livienne Timm auf Instagram managed by Mom
Porträt Livienne Timm
Tanzen (Contemporary, Lyrical, Jazz, Commercial, Show, Improvisation,
Ballett)

ASV Wuppertal
Trainerin: Kyra Anna Brebeck


3 x Europameisterin

2 x Vize-Europameisterin

3 x Weltmeisterin

Mehrfache Deutsche Meisterin

Improvisation-Europameisterin

Nominee: Dancer of the year
World Finals Scholarship Chicago

Die elfjährige Livienne Timm aus Schermbeck gehört zu den größten Tanztalenten des Landes. Im Interview erzählt sie, was sie am Tanzen fasziniert und wie sie den Spagat zwischen Schule und Leistungssport schafft.
Ich wollte schon damals unbedingt tanzen und habe zuhause keine Ruhe gegeben, bis meine Mutter mich beim Kindertanzen angemeldet hat. Bei einer Vorführung mit der Gruppe bin ich positiv aufgefallen und durfte dann direkt mit den älteren Kindern ab sieben Jahren trainieren.
Ich finde es total schön, mich auf der Tanzfläche einfach der Musik hinzugeben und frei zu sein. Und bei den Turnieren lernt man so viele neue Menschen kennen. Das ist toll.
Spaß macht mir alles, aber am einfachsten finde ich Formation, weil man da nicht alleine im Mittelpunkt steht. Solo ist da schon viel schwieriger. Alle schauen mich an und ich muss schnell und möglichst fehlerfrei tanzen.
Meistens schon, weil ich nicht weiß, welche Musik gespielt wird. Ich höre dann aber schnell heraus, aus welchem Bereich das Stück ist – zum Beispiel Jazz – und tanze dann die dafür typischen Techniken. Das kann ich gut umsetzen und finde Improvisation deshalb eigentlich nicht so schwer.
Bei unseren Tanzstilen gibt es schon ein paar Vorgaben, aber sie sind nicht extrem streng. Wichtig ist vor allem, dass das Kostüm altersgerecht ist und gut zum Tanz passt. Bei Jazz trage ich meistens etwas Figurbetontes, damit man die Technik gut sehen kann. Bei Lyrical sind die Kostüme oft weicher und fließender, damit die Bewegungen schön wirken. Bei Contemporary sind die Kostüme abstrakter. Bei Showdance richtet sich alles nach dem Thema, und bei Commercial ist es eher wie in einem Musikvideo mit weiter Hose, coolem Top und Sneaker.
Meine Kostüme macht meistens meine Mutter, sie kann super gut nähen – oder eine Schneiderin. Die Kostüme werden mit den Choreografen und meiner Trainerin abgesprochen. Zu jeder Choreo gibt es ein individuelles Kostüm. Das finde ich besonders schön, weil jedes Kostüm dadurch einzigartig ist.
Ich arbeite oft mit internationalen Choreografen zusammen, die auch die Choreografien erstellen.
Ich möchte auf jeden Fall etwas mit Tanz machen. Aber in welcher Richtung, weiß ich noch nicht. Erst möchte ich herausfinden, ob mir Ballett oder die anderen Tänze mehr Spaß machen. Und ich will auf jeden Fall mein Abitur machen.
Ja, ich muss in der Schule gut sein, damit ich für Turniere und das Training am Nachmittag von der Schule freigestellt werde. Darunter dürfen die Noten nicht leiden.
Das war richtig aufregend und cool. Ich durfte für die Kampagne „Mein Tanz, mein Recht“ bei einem professionellen Foto-Shooting und einem Video-Dreh mitmachen. Es war eine große Ehre und wirklich mal etwas ganz anderes.

Videoporträt // Livienne Timm
Meine Mutter weckt mich um 6.30 Uhr auf und eine Stunde später fahre ich zur Schule. Um 14.45 Uhr holt sie mich wieder ab und wir fahren direkt nach Düsseldorf zum Training an die Ballettschule der Deutschen Oper. Dort bin im letzten Jahr für eine professionelle Ballettausbildung aufgenommen worden und trainiere dreimal pro Woche. Eigentlich hätte ich länger Schule, aber damit ich es pünktlich zum Unterricht schaffe, darf ich früher gehen. Um 18.30 Uhr bin ich mit dem Balletttraining dann fertig.
Ja. Im Anschluss fahren wir nach Wuppertal ins Tanzstudio, wo ich noch beim Techniktraining der Älteren mitmache.
Ich lerne viel im Auto, wenn wir zum Training oder zu den Turnieren fahren. Das klappt ganz gut. Und wenn ich etwas nicht verstehe, helfen mir meine Mutter oder meine Schwester. Die haben beide mal Nachhilfe gegeben, das ist total praktisch.
Auf jeden Fall Jazz, weil es ein schneller Tanz ist mit Sprüngen, Drehungen und isolierten Bewegungen. Das fühlt sich gut an und ist einfach schön.
Die elfjährige Livienne Timm gilt als eines der größten Tanztalente in Deutschland. Sie tanzt seit ihrem vierten Lebensjahr und ist mit sieben Jahren in den Leistungsbereich gewechselt. Mittlerweile zeigt sie ihr Können in den Tanzstilen Improvisation, Lyrical Dance, Show Dance, Contemporary Modern, Jazz und Commercial Dance. Für Livienne ist es das Schönste, auf der Tanzbühne zu stehen und die Musik zu fühlen.
Porträt Livienne Timm
Tanzen (Contemporary, Lyrical, Jazz, Commercial,
Show, Improvisation, Ballett)

ASV Wuppertal
Trainerin: Kyra Anna Brebeck


3 x Europameisterin

2 x Vize-Europameisterin

3 x Weltmeisterin

Mehrfache Deutsche Meisterin

Improvisation-Europameisterin

Nominee: Dancer of the year World Finals
Scholarship Chicago
